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Die Arbeit einer Tierschützerin auf Zypern

Geschrieben von Jutta Schlotfeldt am .

Wir stellen täglich Hunde aus dem Tierschutz zur Vermittlung vor. Wenn ihre Vorgeschichte bekannt ist, erzählen wir sie in der Anzeige – die Geschichte hinter den traurigen Augen und den hoffnungsvollen Blicken.

Doch was alles passieren muss, bis ein Hund überhaupt die Chance bekommt, in einem Tierheim in Sicherheit zu sein, wissen die wenigsten.

Da stehen dann oft nur wenige Worte:

  • Hund wurde gefunden.
  • Hund lief in der Nähe einer Tötungsstation umher.
  • Hund rannte auf dem Highway.
  • Hund wurde beinahe überfahren.
  • Hündin mit ihren Welpen in einer Höhle entdeckt.
  • Oder einfach: ausgesetzt und sich selbst überlassen. 

Hinter jedem dieser kurzen Sätze verbirgt sich ein Schicksal – voller Angst, Hunger, Einsamkeit und Überlebenskampf. Menschen aus dem Tierschutz sind oft tagelang unterwegs, sichern die Hunde mit viel Geduld, versorgen sie medizinisch und schenken ihnen zum ersten Mal Sicherheit und Fürsorge.

Eine unserer Kolleginnen auf Zypern hat uns mal ein paar Videos zugesandt mit einer Beschreibung, wie schwer es oft ist, Hunde einzufangen und sie zu sichern, bis sie im Tierheim sind.

So auch bei der Hündin Runa.

Ausgesetzt von dem Besitzer im Gebirge bei 35 Grad, wurde sie von Touristen entdeckt, wie sie rastlos ohne Ziel dort herumlief. Hungrig, durstig mit einem dicken Bauch....

Leider ist das ein Gebiet auf Zypern, wo zwar ein steiniger trockener Weg hinführt, aber mit einem Auto unbefahrbar ist.

So musste vorerst geschaut werden, wo sich die Hündin hauptsächlich aufhielt.

Dann erst konnte nach Tagen mit mehreren Personen eine schwere Falle hingetragen werden, um sie dort aufzustellen.

Unsere Kollegin Julia vom Roberts Shelter war die treibende Kraft für diese Arbeit.

Wenn eine Falle aufgestellt worden ist, beginnt erst die richtige Arbeit.

Die Falle muss 2x täglich kontrolliert werden.

Gerade bei der Hitze und Sonneneinstrahlung hält ein Tier es in der Falle nicht lange durch.

Soit musste Julia diesen steinigen Weg bei hoher Temperatur in gleißender Sonne morgens und abends hochsteigen um zu schauen, ob endlich die Hündin oder ggf ein anderes Tier in die Falle gegangen war.

Die Beobachtung der Hündin zeigte, dass die arme Maus hochtragend war.

Sie musste einfach in die Falle gehen, bevor sie ihre Welpen irgendwo im nirgendwo zur Welt bringen wollte.

Das wäre das Todesurteil für Hündin und Welpen gewesen, da sie diese sicherlich versteckt hätte.

Nach langer Zeit ...endlich... die arme Hündin ging in die Falle. Gott sei Dank!!!

Sie war abgemagert und sehr ängstlich.

Nun musste diese schwere Falle mit Hund und einigen Helfern den steinigen Weg hinab zum Tierheim getragen werden.

Die Hündin gebar nach nur ein paar Tagen im Beisein des Tierarztes 8 Welpen.

Das Wichtigste für alle war einfach, dass die Hündin und die Welpen in Sicherheit sind .

Diese schwere Arbeit hatte sich mal wieder gelohnt.

Kerngesund und voller Hoffnung blicken Mama und Welpen ab jetzt in die Welt.

Die Mama hat den Namen Runa :-))

Danke an alle, die geholfen haben, dieses Wunder zu vollbringen.

Danke Julia für Deine Geduld und Kraft tagtäglich den steinigen Weg zu laufen um diese Hündin vor dem Tode im Gebirge zu bewahren.

Mit tierlieben Grüßen an all unsere treuen Leser und Mitstreiter

Jutta Schlotfeldt

Hilfe für Runa

Spendenkonto: Nord-Ostsee Sparkasse

IBAN: DE37 2175 0000 0186 0451 67
BIC   : NOLADE21NOS

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Jutta Schlotfeldt
Flensburg / Harrislee
Telefonnummer:

0461 / 74427
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