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Letzten Montag waren es 2 Flüge am gleichen Tag, am gleichen Flughafen, im gleichen Terminal und fast zur gleichen Zeit.

1 Flugpatin und unser Wolfgang begleiteten 8 Hunde in ein neues Leben. 4 Schnuffies mehr, als eigentlich möglich sind...

Es war wieder eine tolle und bewegende Ankunft, bitte siehe hier die Videos, Bilder und Berichte...

 

 

Auf dem 1. Flieger mit Wolfgang sind: (bitte klicken um die Fotos zu vergrössern)

Rob
Rolly

Rascal Ronnie


Mama Dolly Cassie
Auf dem 2. Flieger mit Flugpatin sind:
Katy
Odi
Bilder auf Zypern vor der Ankunft in HH


 


 

Die Ankunft in HH - Terminal 2






Liebe Tierschützer vor Ort, liebe Helfer, Spender und Flugpaten, lieber Wolfgang, seid wieder tausendfach für Euren Einsatz und tollen Job bedankt!






Mit der ersten "Fracht" kamen:
Die kleine Cassie und... ...Mama Dolly mit 4 Babies

Und mit der zweiten "Fracht":
Baby Odi...
...und Katy


Reisebericht von Wolfgang Kohnke

Am Montag durfte ich....
.... wieder früh aufstehen.

Es stand nicht nur ein neuer Flug nach Zypern an, nein, eine Flugpatin wollte an diesem Tage selber ihren Hund aus Zypern holen. Ich war gespannt auf meine Reisegesellschaft.

Wir trafen uns am Eincheck-Counter, ein dezenter gegenseitiger Wink, ein Lächeln, und jeder von uns wusste, das ist ER/SIE. Sie stellte sich mit Sonja vor, und hatte damit auch schon gewonnen, nämlich einen Gepäckwagen mit 2 Hundeboxen und einer darin versteckten Puppy-Tasche. Das Gewicht entsprach exakt der zulässigen Freigrenze für ihr Flugticket. Tja, so schnell kann das gehen...

Die Abgabe des Fluggepäcks erfolgte ohne Besonderheiten. Wir hatten dann noch ein wenig Zeit bis zum Einstieg in den Flieger. Der war rechtzeitig an der Startbahn, und ab ging es in Richtung Süden. Sonja hatte sich für unterwegs ein dickes Buch mitgenommen, und ich den Vorsatz, meinen Rekord der letzten Woche zu brechen und noch etwas länger zu schlafen.

Aus dem Fenster des Fliegers konnte man eh´ nicht schauen, denn da strahlte die Sonne schon unerbittlich grell hinein. Also, Jalousie runter und Augen zu. Angenehme Ruheunterbrechungen entstanden beim Überreichen des Frühstücks und der Getränke.

In Larnaca kam der Flieger früher an als auf dem Plan stand. Es war somit genügend Zeit, um in aller Ruhe auf das Gepäck zu warten. Sonja wurde dann an den mit Stella verabredeten Treffpunkt begleitet, und ich durfte mich anschließend zu meinem Stelldichein mit Lana begeben. Auf dem Weg dahin sah ich sie auch schon. Das weitere Procedere geschah wie eingeübt, d.h. Boxen aus ihrer Transport-Fesselung zu befreien, zu einer Einheit zusammenzupacken und in Lana´s  Wagen zu stellen.

Den Weg, der zeitweilig in Sichtweite der südlichen Küste Zyperns entlang führte, habe ich genossen; denn so habe ich mir Zypern bislang nicht vorstellen können. In einem kleinen Ort, mit für mich nicht lesbarem Namen (griechische Buchstaben), kam es dann zum Kennenlernen und zur Übergabe meiner Schützlinge.

Es war deutlich zu spüren, dass es den Tierschützerinnen, die sich bis zu diesem Zeitpunkt um die Hunde gekümmert hatten, nicht leicht fällt, sich nun von ihren Schützlingen trennen zu müssen.
Der Rückweg zum Airport wurde rechtzeitig angetreten; denn ich wollte auf gar keinen Fall den Flieger verpassen: Lieber etwas früher da sein als hinterher das Nachsehen zu haben.

Beim Einchecken wurde es dann nicht nur interessant, sondern auch zeitweise lustig, was an jener Box lag, in der sich eine Hündin mit ihren 4 Kindern befand. Für die Kontrolle – notwendig, um festzustellen ob sich darin vielleicht gefährliche Gegenstände befinden – mussten die fünf Fellnasen dem Transportbehälter entnommen werden. Wir waren aber nur 3 people .... , und von denen musste einer auch noch die Box auf den Röntgenstand heben. Man glaubt gar nicht, wie viele ausgeruhte Urlauber, die auch nach Hause wollten, sofort bereit waren, einen Hund zu halten. Nach der Boxenuntersuchung konnte die Kleinfamilie für ihre letzten gemeinsamen Stunden wieder zusammengeführt werden. Mit den beiden dogs in der zweiten Box ging es wesentlich einfacher; denn sie konnten, wie große Hunde, schon an der Leine laufen.

Nach dem Start des Fliegers erwartete mich eine neue Herausforderung; denn lt. Flugplan hatte ich von der Landung bis zum Eincheck-Ende des Anschlussfluges nur 15 Minuten Zeit.

Der Flugkapitän des Fliegers nach Wien – wo ich bisher noch nie war - hatte vielleicht meine zeitlichen Bedenken erahnt und flog etwas schneller. Aus den 15 Minuten waren für mich auf einmal 30 Minuten geworden. Also keine angespannte, sondern eine gelassene Reisestimmung machte sich breit. Diese Stimmung hielt bis Hamburg an, wo der letzte Flugabschnitt auch früher beendet wurde, als der Flugplan ankündigte.

Als ich bei der Gepäckausgabe ankam, brauchte ich meine Hundeboxen nicht zu suchen, sondern nur den Lautäußerungen der Welpen zu folgen. Da standen sie nun, eine große und eine etwas kleinere Box mit zusammen sieben Vierbeinern. Nun war es nur noch eine Kleinigkeit, diese süßen Lebewesen auch noch die restlichen Meter, der insgesamt weit über 3000 km langen Reise, in ihr neues Leben zu führen. Obwohl wir alle früher angekommen sind, wurden wir trotzdem schon freudig erwartet.

Ein schönes Gefühl, findet - Wolfgang

Liebe Freunde der Hunde in Not, bitte kommt alle heil und gesund nach Hause und lasst bald von Euch hören.

Nach teilweise schwerem Schicksal geben diese Schnuffie’s ihr Leben jetzt mit neuem Vertrauen und so wie es nur Hunde können, in die Hände ihrer neuen Menschen.

Sie und wir glauben an eine tolle Zukunft und auch daran, dass sie nie wieder enttäuscht werden und wünschen Ihnen von Herzen ein wunderschönes “Hundeleben”.
Und hier noch ein paar bewegte Bilder - bitte den Pfeil klicken.
Zum Verständnis, das Video zeigt: Den Anflug auf Larnaca, das Terminal, einen Ausschnitt der Fahrt nach Limassol und dann die Ankunft in Hamburg.
Video wird wieder ersetzt

Kommentare  

 
#1 EngelchenRenate Engel 2011-06-08 15:38
Es sind schon sehr sehr viele Hunde, die Wolfgangs selbstlosen Einsätzen ihr Leben verdanken, last not least: Nicki, die bei Wolfgang und Hannelore ein wunderbares Zuhause gefunden hat. Aber auch ich möchte an dieser Stelle mal kund tun, wie sehr ich ihn als "Flieger-Kollegen" und als Mensch schätze und wie schön die Flüge mit ihm immer sind. Ich hoffe, dass wir noch gaaaanz viele gemeinsame Flüge nach Zypern meistern werden und so vielen Hundis das Leben retten können. Es freut sich auf den 27.06.11 Eure Renate
 

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