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Prinzessin Amy - Herz zu verschenken

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1 IMG 5683Das verlorene Lächeln

 

Es war einmal eine kleine Prinzessin namens Amy.

Sie strahlte eine solche Wärme und Optimismus aus, dass sie ganze Massen nur mit ihrer Anwesenheit zum Lachen bringen konnte. Menschen sonnten sich in ihrer Zuwendung, Hunde begaben sich freiwillig unter ihre gütige Führung. Ihr Lächeln war weit über die Grenzen ihres Königreichs hinaus bekannt. Ja, es hieß, Prinzessin Amy könne mit nur einem Blick, nur mit einem Lächeln, jeden Zwei- oder Vierbeiner verzaubern.

 

 

 

 

 

 

Dies kam auch weniger guten Menschen zu Ohren, vergraben in ihrem Narzissmus, dem Egoismus verfallen und blind für die Schönheit einer Hundeseele schmiedeten sie einen heimtückischen Plan Prinzessin Amy zu beseitigen. In einer stürmischen Novembernacht nahmen die Schurken Prinzessin Amy mit sich und überbrachten sie den Jägern der Tötungsstation.

Und damit nicht genug nicht genug.

Die bösen Schurken belegten Prinzessin Amy mit einem Fluch: Sie stahlen ihr Lächeln!

Und nur das aufrichtiges Herz eines Menschen, der bereit wäre, Prinzessin Amy sein Herz zu schenken und sich im Gegenzug das goldene Herz der Prinzessin schenken zu lassen, würde diesen Fluch brechen können.

Verzweifelt harrte Prinzessin Amy der Dinge, klammerte sich an den letzten Hoffnungsschimmer, denn sie hatte stets das Gute im Menschen gesehen. Sie konnte und wollte nicht eingestehen, dass sie sich so geirrt haben konnte, selbst wenn die Narben und der Knick in ihrem Schwanz eine andere Geschichte auf ihren Körper gezeichnet hatten.

Und Prinzessin Amy wurde erhört. Denn die Tierschutzengel Zyperns hatten ein waches Auge. Sie erkannten den Schatz vor sich und brachten Prinzessin Amy an einen sicheren Ort. Das Lager der Unglücklichen beherbergt viele Hundeseelen, die vom Menschen hintergangen auf ein neues Glück, ein richtiges Zuhause, warten in einem fernen magischen Reich, welches nur auf den Schwingen eines mächtigen metallenen Drachen erreicht werden kann.

Schließlich kam der Tag für Prinzessin Amy. Auf den Schwingen des mächtigen Drachen aus blitzendem Metall ritt sie eines Nachts davon in jenes ferne Land auf einer epischen Reise den Fluch zu brechen und ihr Lächeln zu finden. Mit nichts außer ihrem Fell am Leib betrat sie den ungewohnten Boden (Hamburger Flughafen, verwirrend für die meisten Zweibeiner! ;). Sie traf auf eine Familie, deren Sprache sie nicht verstand und der sie sich doch bereitwillig anschloss. Diese Familie nahm Prinzessin Amy mit sich in das weit entfernte Berlin in einer Kutsche aus silbernem Metall und schenkte ihr einen Rastplatz (Sofa und Bett!), um sich zu erholen, ein Zuhause für die Dauer ihrer epischen Reise. (Und Proviant, viel Proviant!)

In dieser Familie traf Prinzessin Amy zwei weiße Ritter, Fips und Goofy, und ihre Königin, die weise Königin Suzy, der sie mit Hingabe dienten. Der kleine Hofstaat sicherte Prinzessin Amy ob ihrer bedauerlichen Gestalt und ihres schweren Schicksals ihre Hilfe zu und gewährten ihr Einlass in ihr Königreich. Auch die drei katzenhaften Amazonen, Paola, Yasmin und Tina, traf Prinzessin Amy hier, die sie trainierten, ihr Überlebensfertigkeiten für ihre weitere Reise beibrachten (wie zum Beispiel, die Futtertüte mit Zähnen und Krallen zu öffnen!).

Es waren harte Zeiten und doch wunderschön, voll Tränen und Lachen, Angst und Kampfgeist (Eroberung des Einkaufszentrums). Fremde Kulturen galt es zu erforschen, was ist eine Bahn, warum gehen wir an Leinen (oder führen wir die Zweibeiner?), was für Getier lebt im düsteren Wald (oh, lecker, ein Wildschwein!), wie sind die Menschen dieses fremden Landes? Prinzessin Amy war neugierig, sie forschte, entdeckte, experimentierte. Sie eroberte dieses fremde Königreich Stück für Stück.

Auch als schwere Krankheit sie befiel, Giardien sie niederstreckten und die Menschen, die ihr Zuflucht gewährten, sich bereits ernstlich sorgten (Amy verlor fast 1 kg in zwei Wochen), kämpfte Prinzessin Amy mit aller Macht. Sie kämpfte und kämpfte und besiegte die Giardien (inzwischen wieder ganz gesund!) und forschte weiter und suchte und suchte. 

Doch eines fand sie nicht. Ihr Lächeln, das Menschen wie Vierbeiner in Trance versetzen und die Welt puderrosa färben konnte, es blieb verschollen. 

Und so wartet Prinzessin Amy.
Wartet auf den oder die Menschen, die bereit sind, sie aufrichtig zu lieben.
Die bereit sind, ihr ein Königreich zu schenken.
Die bereit sind, ihr Herz für immer und ewig in ihrem eigenen sicher zu verwahren.

Ende?

 

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Kommentare  

 
#1 Mein Herz hast Du schonBirgit Dohmen 2017-05-09 09:06
Liebe Amy, mein Herz hattest Du schon erobert, als Deine Pflegemutter in ihrem tollen Bericht von Deiner Ankunft ( und der Bus- Odyssee auf Zypern :-) )von Deiner „heiteren Gelassenheit“ schrieb.
Nur wohnen bei uns schon zwei Vierbeiner… Ich sehe es in Deinem Blick: wer Dich bei sich aufnimmt, der hat ein ganz großes Herz gewonnen! Vielleicht bist Du nicht für jeden die Schönheit auf den ersten Blick, aber eins ist so was von sicher: könnte man Deine innere Schönheit sehen, Du wärst Miss Zypern!
Ich drücke Dir die Daumen, dass Du die beste Familie überhaupt findest und für immer glücklich bist!
 

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